Bad Kleinkirchheim

Bad Kleinkirchheim
9546
Bad Kleinkirchheim
Kärnten

46.8168323, 13.7827412

Sportarten
Langlaufen
Nachtrodeln
Nachtski
Rodeln
Schneeschuhwandern
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Piste von 1.100 bis 2.039 Meter Seehöhe
Gesamt 103 km / Leicht 18 km / Mittel 77 km / Schwer 8 km
Die steilste Piste: Franz Klammer 80 % Gefälle
Information
Tiefschnee: Geführte Einsteiger-Skitour auf die Brunnach/Schafalpe, Touren auf den Mallnock, den Steinnock und den Peitlernock.
Toptipp
04.12.2020: Ski Opening
Lifte
Gesamtanzahl: 24
Stundenkapazität: 35.700 Personen
Skigebiete
Bad Kleinkirchheim
Tourismusbüro
Bad Kleinkirchheimer Region Marketing GmbH
9546 Bad Kleinkirchheim, Dorfstraße 30,
Tel.: +43 (0)42 40 / 82 12, Fax: +43 (0)42 40 / 85 37
info@badkleinkirchheim.at, www.badkleinkirchheim.at
Auskunftstelefon
+43 (0)42 40 / 82 82
Besonderheiten
Thermal Römerbad, Kathrein Therme, 60 km Winterwanderwege, geführte Schneeschuhwanderungen, Vollmondskitour, 4 Rodelbahnen, Speed- und Rennstrecke, Snowtubing, Skidoorundfahrten für Kinder, Zauberschlittenfahrten, Sauna auf der Piste, Early Morning Skiing mit Franz Klammer (Jänner und Februar).
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 51,- / 39,- / 26,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 262,- / 197,- / 131,-
Ermäßigungen Hochsaison: Euro 5,- Senioren-Ermässigung (ab Jahrgang 1955) auf die Tageskarte Euro 46,- ; 6 Tageskarte Euro 236,-.
Loipen
10,5 km beschneite Loipe in Bad Kleinkirchheim/Römerloipe und Sportloipe. Bei guten Naturschneeverhältnissen Nachbarloipe 42 km Richtung Gnesau.
Skigebiet

Bad Kleinkirchheim
Nach der Piste ab in die Thermen

Das in den Kärntner Nockbergen gelegene Bad Kleinkirchheim gehört mit Sicherheit zu den bekanntesten Skigebieten Österreichs – das liegt nicht nur daran, dass Ski-Kaiser Franz Klammer Testimonial des Ortes ist. Dort finden alle drei Jahre Damen-Weltcup-Rennen statt, die in schönen Bildern zeigen, wie toll es sich dort Skifahren lässt – diese Saison gibt es allerdings eine Pause. Zudem verfügt der Ort über ein Thermenangebot sondergleichen. Gleich zwei große Thermalbäder sind dort zu finden, die alle Stückerln spielen und von Fun bis Gesundheit alle Themenbereiche abdecken. Das bei der Talstation der Kaiserburgbahn gelegene Römerbad etwa bietet im Innenwie im Außenbereich alles, was Kindern Spaß macht, aber auch 13 Saunen auf drei Ebenen als Alternative für Erwachsene. Ebenfalls besonders familienfreundlich ist die großzügig angelegte St. Kathrein Therme mitten im Ortsgebiet, mit 1.200 Quadratmetern Schwimmfläche, 86 Meter- Rutsche, Saunabereich im römischen Stil und Therapiezentrum. Im Skigebiet finden Sie die „Saunen auf der Piste“; W-Lan im Skigebiet gibt es natürlich auch, ebenso wie die Möglichkeiten zur Skiline-Abfrage.

Das skifahrerische Angebot kann sich ebenfalls sehen lassen: Die insgesamt 103 Pistenkilometer liegen in einer Höhe von 1.100 bis 2.039 Metern und bieten zwischen der Kaiserburg und der Biosphärenparkbahn Brunnach/ Ortsteil St. Oswald ein breites Spektrum an skifahrerischen Möglichkeiten: Die Ende 2003 eröffnete Franz- Klammer-Weltcup-Abfahrt etwa weist bei einer Länge von 3,2 Kilometern eine Höhendifferenz von 842 Metern und ein Gefälle von bis zu 80 Prozent auf – eine wahrlich anspruchsvolle Piste. Ein Klassiker ist auch die Strohsack-Abfahrt. Snowboarder und Freestyler können sich indes an einem Snowpark sowie neuen Funslopes erfreuen.

Generell ist die St. Oswalder-Seite sonniger als die Bad Kleinkirchheimer, die Abfahrten sind jedoch auf beiden Bergseiten abwechslungsreich. Will man beide Seiten an einem Tag erledigen, hat man genug zu tun. Die zum Teil etwas angejahrten Lifte werden jetzt sukzessive ersetzt – heuer neu errichtet wurde die 6-Personen-Spitzeckbahn: Der neue Sessellift ersetzt den 1965 eröffneten Schlepplift und ist die erste D-Line-Variante von Doppelmayr in Kärnten. Ebenfalls neu ist der Kaiserburg Bob – Kärntens erste Rollbobbahn. Die Modernisierung und komfortablere Gestaltung der Verbindung zwischen den beiden Bergseiten dagegen ist noch immer überfällig.

Einziges Manko von Bad Kleinkirchheim ist, dass es auf Grund seiner wettertechnischen Lage zwischen Nord und Südeinflüssen in den vergangenen Jahren immer wieder mal unter Schneeknappheit litt. Das ist aber kein wirkliches Problem: Immerhin garantieren 800 Schneekanonen eine künstliche Beschneiung von 97 Prozent der Pisten – und die sind immer top präpariert. Eine Alternative sind auch die 60 Kilometer Winterwanderwege durch idyllische Landschaft. Und das Gastronomie- und Hotelangebot vor Ort ist last but not least ebenfalls erstklassig – im Skigebiet gibt es 23 urige Hütten – und die Dichte an Gourmetlokalen ist nicht nur für Kärntner Verhältnisse überdurchschnittlich.