Sportgastein, Bad Gastein, Bad Hofgastein

Sportgastein, Bad Gastein, Bad Hofgastein
5611
Gasteinertal mit Großarl
Salzburg

47.16701681795, 13.091352276902

Sportarten
Freeride
Langlaufen
Nachtrodeln
Nachtski
Rodeln
Schneeschuhwandern
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Pisten von 840 bis 2.650 Meter Seehöhe
Gesamt 198,1 km / Leicht 63,6 km / Mittel 106,1 km / Schwer 7,5 km / Routen 20,9 km
Information
Tiefschnee: Skiroute Golden Rush, Golden Powder, Golden Ride inkl. Freeride Info Base (Sportgastein), Skitour Stubneralm S1, Zirbenroas Graukogel S2, Jungeralm S3.
Toptipp
14.12.2019, 18.01.2020, 04.04.2020: Sound & Snow Gastein
14.01. - 15.01.2020: 20 Jahre Snowboard Weltcup
01.02. - 07.02.2020: Art on Snow
Lifte
Gesamtzahl: 42 (+6 Förderbänder)
Stundenkapazität: 71.986 Personen (inkl. Dorfgastein-Großarl)
Skigebiete
Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel, Sportgastein, Graukogel
Tourismusbüro
Gastein Tourismus, Tel.: +43 (0)64 32 / 33 93-0
Auskunftstelefon
Gasteiner Bergbahnen, Tel.: +43 (0)64 32 / 64 55-0
Besonderheiten
Funslope Schlossalm, Gasti Schneepark für Kinder im Angertal, Snowpark Gastein, Naturrodelbahn Bellevue-Alm, Teststrecke Skimovie (Schlossalm), Aussichtsberg Stubnerkogel.
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 57,- / 44,- / 28,-
Nur Graukogel: (HS/Erw/J/Kd) Euro 38,50 / 30,50 / 19,50
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 275,50 / 206,50 / 138,- . Gültig im gesamten Ski amadé
Ermäßigungen: Familienbonus: Skipass für das 3. und alle weiteren Kinder und Jugendlichen kostenlos. Junior-Weekend-Discount: Kinder (Jg. 2004-2013), Jugendliche (Jg. 2001-2003) mit bis zu 35 % Rabatt. Jungfamilienkarte: Familien mit einem nicht skifahrenden Kleinkind (ab Jg. 2016 und jünger) – wahlweise von einem Elternteil zu nutzen. Junior Weekend Discount, Mini’s Week 11.-25.01.2020, Ladies Week (1+1) 21.03. - 28.03.2020, Osterfamilienaktion.
Loipen
Gesamt 70 km, Classic 35 km, Skating 35 km
Skigebiet

Gasteinertal
Das Traditionsziel wird modern

Bad Gastein hebt sich als Skireiseziel ein wenig von den anderen Teilen der Ski amadé ab. Vielleicht weil gerade Bad Gastein stärker das Amadé, sprich die kulturellen Inhalte, repräsentiert. Wobei die Klassik eher durch historische Bauten des uralten Kurorts präsent ist oder durch Kurkonzerte. Sonst regiert überwiegend die Moderne. In den Galerien und Ausstellungen von Bad Gastein, während des „Art on Snow“-Festivals Ende Jänner oder Snow Jazz im März.

Ein kräftiger Schub ist seit kurzem im Traditionsort Bad Gastein zu verspüren. Die verfallenden Hotels im Zentrum werden revitalisiert, einige Hotels werden von jungen, oft weitgereisten Gastgebern bereits bespielt. Skitechnisch rückte im vergangenen Winter durch den aufwändigen Neubau der Schlossalm von Bad Hofgastein besonders der Wintersport in den Fokus. Denn das Gasteinertal braucht als Wintersportzentrum sein Licht keinesfalls unter den Scheffel zu stellen. Nach zwei Jahren Bauzeit hievt die die Bundesstraße überquerende 10er- Kabinenbahn, direkt vom Bus- und Parkterminal, jede Menge Menschen 1.000 Meter nach oben. Im Zuge des Neubaus entstanden auch 20.000 m² neue Pisten, wobei im Bereich Brandbichl die Abfahrt H3 eingebunden wurde. Vor allem seit es dank umfangreicher Beschneiung nicht mehr so den Launen des Föhns ausgesetzt ist, macht das Lifteln im Gasteinertal richtig Spaß. Wobei das Wechselspiel zwischen Winterkälte und Wärme das Gasteinertal ohnehin prägt. Steht man am berühmten Wasserfall im Ortszentrum von Bad Gastein erstaunt viele Menschen der Blick hinunter, wo das sonst eisige Bergwasser dampft. Denn trotz zahlreicher Hallenbäder und dem neuen Thermal-Badesee im Nacktbereich der Alpentherme Bad Hofgastein, ja sogar ungeachtet eines thermal beheiztem steilen Gehwegs im Zentrum des historischen Kurorts, besteht ein Überfluss an heißem Radonwasser. Doch im Winter ist das Naturwunder, das täglich fünf Millionen Liter 47 Grad heißes Thermalwasser aus dem Berg sprudeln lässt, meist nur die Beigabe für die bis auf 2.700 Meter reichende Bergwelt. Dort locken überwiegend familienfreundliche Pisten im weitläufigen, baumarmen Terrain. Darunter die mit über zehn Kilometern längste Abfahrt der Ostalpen im Bereich der Schlossalm von Bad Hofgastein, wobei 1.440 Höhenmeter überwunden werden. Sonst bewegt sich der Skifahrer überwiegend in den über das Angertal verbundenen Gebieten von Schlossalm und Stubnerkogel. Auf den nun durchgängig beschneiten Pisten geht es angenehm dahin.

Ein heißer Tipp ist die wirklich lange und gelungene Funslope auf der Schlossalm. Ein besonderes schneesicheres und baumfreies Terrain finden Skifreaks in Sportgastein. Weil es nicht ganz so einfach zu erreichen ist, also einer hochalpinen Auto- oder besser Busfahrt zum Startpunkt bedarf, sind dort bessere Skifahrer eher unter sich. Wobei sich der Mensch immer öfter lieber außerhalb beschneiter Pisten bewegt. Die Kleinsten tummeln sich bevorzugt im Angertal, wo der „Gasti Schneepark“ im flachen Gelände ruft. Spaß für Wintersportabstinenzler ist dafür ganz oben am Stubnerkogel zu erleben, wo Europas höchstgelegene Hängebrücke für Nervenkitzel sorgt.

https://www.skigastein.com

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