Sportgastein, Bad Gastein, Bad Hofgastein

Sportgastein, Bad Gastein, Bad Hofgastein
5611
Gasteinertal mit Großarl
Salzburg

47.16701681795, 13.091352276902

Pisten
Pisten von 843 bis 2.650 Meter Seehöhe
Gesamt 124,5 km / Leicht 37,9 km / Mittel 68,9 km / Schwer 6,1km / Routen 11,2 km
Die steilste Piste: Bürgerwald-Piste (B20), S5 Schöneck 70 % (35 Grad)
Information
Tiefschnee: Freeriden Sportgastein: Golden Powder, Golden Rush und Golden Ride. Freeriden Schlossalm: Leitalm Hohe Scharte Nordseite. Skitouren: Skitour Stubneralm S1, Jungeralm
Toptipp
10.12. - 11.12. 2022: Gastein Classics, ein Langlauf Event in Sportgastein
10.01 - 11.01.2023: FIS Snowboard Weltcup
04.02. - 10.02.2023: Art on Snow
Lifte
Gesamtzahl: 23 (6 Förderbänder, 1 Karussell)
Stundenkapazität: 43.686 Personen (ohne Dorfgastein-Großarl)
Skigebiete
Schlossalm-Angertal-Stubnerkogel, Sportgastein, Graukogel
Tourismusbüro
Gastein Tourismus, Tel.: +43 (0)64 32 / 33 93-0
Auskunftstelefon
Gasteiner Bergbahnen, Tel.: +43 (0)64 32 / 64 55-0
Besonderheiten
Hohe Scharte Nord 10,4 km lang! Aussichtsberg Stubnerkogel, 3 Gasti Schneeparks für Kinder und Anfänger. Funslope und Teststrecke Skimovie (Schlossalm), Snowpark Gastein
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 68,50 / 52,50 / 34,50
Nur Graukogel: (HS/Erw/J/Kd) Euro 46,- / 36,- / 23,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 334,- / 250,50 / 167,- Gültig im Skigebiet amadé
Bei Online-Vorbuchung starten die Preise ca. 20% unter dem Kassapreis. Familienbonus: Skipass für das 3. und alle weiteren Kinder kostenlos. Kinder (Jg. 2007-2016), Jugendliche (Jg. 2004-2006). Jungfamilienkarte: Familien mit einem nicht skifahrenden Kleinkind wahlweise von einem Elternteil zu nutzen. Mini's Week 07.01 - 21. 01.2023. Osterfamilienaktion ab 18.03.2023. Junior Weekend Bonus.
Loipen
Gesamt ca. 67 km, Classic 40 km, Skating 27 km
Skigebiet

Gasteinertal
Mit Ski, Kultur und heißem Wasser

Bad Gastein hebt sich als Skireiseziel ein wenig von den anderen Teilen der Ski amadé-Welt ab. Vielleicht weil gerade Bad Gastein stärker das Amadé, sprich die kulturellen Inhalte, repräsentiert. Wobei die Klassik eher durch historische Bauten des uralten Kurorts präsent ist. Sonst regiert im Traditionsort überwiegend die Moderne. In den Galerien und Ausstellungen von Bad Gastein und während des „Art on Snow“-Festivals Ende Jänner/Anfang Februar.

Im fortgeschrittenen Modus der Revitalisierung befinden sich die meisten der historischen Hotels im Zentrum. Erste Häuser wie das 4*S Boutique- Hotel the comodo – ehemals Habsburger Hof – erstrahlen in neuem Glanz. Ebenso fällt auf, dass einige Hotels von jungen, oft weitgereisten Gastgebern bespielt werden. Skitechnisch rückte in den Vorjahren durch den aufwändigen Neubau der Schlossalm von Bad Hofgastein in den Fokus. Denn das Gasteinertal braucht als Wintersportzentrum sein Licht keinesfalls unter den Scheffel zu stellen. Spektakulär überquert die 10er-Kabinenbahn von Bad Hofgastein die Bundesstraße. Die Schlossalmbahn startet direkt vom Bus- und Parkterminal, und hat Kapaziäten, dass die ehemaligen Anstellzeiten Geschichte sind. Direkt werden 1.000 Höhenmeter überwunden. Im Zuge des Neubaus entstanden auch 20.000 m2 neue Pisten, wobei im Bereich Brandbichl die Abfahrt H3 eingebunden wurde. Vor allem seit es dank umfangreicher Beschneiung nicht mehr so den Launen des Föhns ausgesetzt ist, macht das Lifteln im Gasteinertal richtig Spaß. Wobei das Wechselspiel zwischen Winterkälte und Wärme das Gasteinertal ohnehin prägt. Steht man am berühmten Wasserfall im Ortszentrum von Bad Gastein erstaunt viele Menschen der Blick hinunter, wo das sonst eisige Bergwasser dampft. Denn trotz zahlreicher Hallenbäder und dem neuen Thermal-Badesee im Nacktbereich der Alpentherme Bad Hofgastein, ja sogar ungeachtet eines thermal beheiztem steilen Gehwegs im Zentrum des historischen Kurorts, besteht ein Überfluss an heißem Radonwasser. Doch im Winter ist das Naturwunder, das täglich fünf Millionen Liter 47 Grad heißes Thermalwasser aus dem Berg sprudeln lässt, meist nur die Beigabe für die bis auf 2.700 Meter reichende Bergwelt. Dort locken überwiegend familienfreundliche Pisten im weitläufigen, baumarmen Terrain. Darunter die mit über zehn Kilometern längste Abfahrt der Ostalpen im Bereich der Schlossalm von Bad Hofgastein, wobei 1.440 Höhenmeter überwunden werden. Sonst bewegt sich der Skifahrer überwiegend in den über das Angertal verbundenen familienfreundlichen Gebieten von Schlossalm und Stubnerkogel. Dort tummeln sich bei Gasti auch die Kleinsten.

Ein heißer Tipp ist die wirklich lange und gelungene Funslope auf der Schlossalm. Ein schneesicheres und baumfreies Terrain finden Skifreaks in Sportgastein. Weil es nicht ganz so einfach zu erreichen ist, also einer hochalpinen Auto- oder besser Busfahrt zum Startpunkt bedarf, sind dort forschere Skifahrer eher unter sich. Wobei sich der Mensch immer öfter lieber außerhalb beschneiter Pisten bewegt. Spaß für Wintersportabstinenzler ist dafür ganz oben am Stubnerkogel zu erleben, wo Europas höchstgelegene Hängebrücke für Nervenkitzel sorgt.

https://www.skigastein.com

Top Tipps