Südamerikas erster Medaillengewinner bei Olympischen Winterspielen verlängert seine Partnerschaft mit Atomic bis 2030. Im Kern steht eine Zusammenarbeit, die weit über das Logo auf seinen Ski hinausgeht und bis zur Entwicklung seines Rennmaterials reicht.

Als Lucas Pinheiro Braathen am 14. Februar 2026 in Bormio über die Ziellinie fuhr, stand er auf Ski, die er selbst mitentwickelt hatte: ein Redster-Modell, das erst wenige Wochen zuvor zum ersten Mal auf der Piste gewesen war. Die Goldmedaille im Riesentorlauf bei Milano Cortina war die erste olympische Wintermedaille überhaupt für einen Athleten aus Brasilien – und aus ganz Südamerika. Sechs Wochen später holte er sich die kleine Kristallkugel im Riesentorlauf und beendete die Weltcupsaison 2025/26 als Gesamtzweiter. Nun bestätigen Atomic und Pinheiro Braathen: Die 2019 begonnene Partnerschaft geht bis 2030 weiter.

Der 26-Jährige ist keiner, der sein Equipment einfach nur entgegennimmt. In der Saison 2023/24, in der er keine Weltcuprennen fuhr, verbrachte er viele Tage mit der Rennabteilung von Atomic in Altenmarkt und half bei der Entwicklung neuer Ski und Schuhe. Bei Atomic steht die Entwicklung nie still – und Pinheiro Braathen ist seitdem fester Teil dieses Prozesses, in enger Zusammenarbeit mit dem Entwicklungsteam. „Ich will nicht nur mit den besten Ski und Schuhen fahren, ich will verstehen, warum es das Beste ist. Durch Atomic bin ich genau dort, wo das passiert. Das ist einer der Gründe, warum ich bleibe“, sagt Lucas Pinheiro Braathen.

In Altenmarkt wird dieser Input sehr geschätzt. „Lucas gibt Feedback wie ein Ingenieur und fährt Ski wie ein Künstler. Entwicklung hört bei uns nie auf, und er ist seit Jahren Teil davon – bis hin zu den Ski, auf denen er Gold gewonnen hat. Solcher Input prägt, was wir entwickeln, und zwar nicht nur für ihn“, sagt Christian Höflehner, Global Race Manager Alpine bei Atomic. Mit über einer Million Followern auf seinen Kanälen spricht Pinheiro Braathen eine Generation an, die alpinen Skisport nicht im Fernsehen verfolgt – Fans, die ihn über Mode, Musik und einen Jubel kennen, der zu seinem Markenzeichen geworden ist: „Vamos dançar“ – und sein Olympiasieg machte Schlagzeilen weit über die Wintersportmedien hinaus, von Brasilien bis in den letzten Winkel der Welt.