Ausgesprochen begeistert zeigten sich die Manager von Zauchensee, als sie sich im „Ski Guide Austria 2026“ als Preisträger des diesjährigen„Ski Guide Austria Innovationsaward“ entdeckten. Spät aber doch wurde es Zeit, die Auszeichnung persönlich zu übergeben.

Ausgelobt wurde der Preis „für die Liftgesellschaft und namentlich ihre Geschäftsführerin Veronika Scheffer für die eigenständige, qualitätsvolle Positionierung innerhalb der Salzburger Sportwelt und deren aktueller Investition in die Schwarzwand-Bahn sowie Abfahrts-Weltmeister Michael Walchhofer für die Investitionsbereitschaft in die drei Hotels seiner Familie und seine damit verbundene Rolle als Botschafter von Zauchensee als Weltcup-Ort.“ Folgerichtig wurde der Preis direkt neben der modernen Talstation der Schwarzwand-Bahn übergeben, wobei die neuen, edlen 10er-Gondeln direkt über den Schauplatz schwebten. Natürlich sind die Gondeln wieder rot, so wie man es vom Vorgängermodell Baujahr 1987 – zuletzt liebevoll „Grandpa“ genannt – gewohnt war. Gewonnen hat aber natürlich der Komfort: Etwa beim Einsteigen, denn die Skier werden innerhalb der Gondeln in den Boden gesteckt, aber auch durch die auf 2.300 Personen pro Stunde gesteigerte Kapazität und das Tempo. Unverändert bliebt der Ausstieg unterhalb des spektakulären Startschusses der alle zwei Jahre im Weltcup-Kalender befindlichen Damenabfahrt.

In Zauchensee ist noch lange nicht Schluss

Zwar ist die Saison schon weit fortgeschritten, aber gerade das hoch gelegene Zauchensee ist für engagierte Pistenfans bis zum Osterwochenende der perfekte Startpunkt, um unmittelbar von der Hoteltür weg in das weite Netz der Salzburger Sportwelt starten. Von der Bergstation unterhalb des Gamskogel kann man gleich selbst in die schattige Kälberlochpiste, die sich gegen Saisonschluss als nicht mehr so knochenhart und fordernd präsentiert, eintauchen. Trotzdem sollte man sich im Tempo besser nicht an den Weltcup-Stars orientieren.

Spaß macht die Abfahrt 9 eine perfekte Skiroute, die genug Platz für Experimente lässt, aber auch Tiefschneeneulinge nicht abschüttelt. Sie führt, wie fast alle Touren, wieder direkt ins Hoteldorf. Das gilt auch für den Rosskopf, der ganzjährig auch sonniger ist. Der dritte erschlossene Gipfel, das Tauernkar, ist vor allem vormittags noch knackig. Originell ist hier, dass es zwar nur einen Start- und Zielpunkt gibt, aber sowohl blaue und rote als auch schwarze Abfahrten abwechslungsreich ins Tal führen.

Übernachten bei Walchhofer

Die einzige Abfahrt, die nicht in Zauchensee endet, setzt die Skischaukel vom Rosskopf nach Flachauwinkl fort. Aber gerade zum Saisonende ist Zauchensee der passende Tipp. Quartier nimmt man zum Beispiel in den Walchhofer-Hotels – und mit Kindern mehr denn je im seit diesem Winter besonders schmuck hergerichteten und erweiterten Familotel Zauchenseerhof. Über dem ebenerdigen großen Hallenbad reihen sich in den Stockwerken Textilsaunen, Gymnastik, eine weitläufige Saunalandsschaft und schließlich ein „Balkon“, der sich als warmer Mini-Außenpool erweist und vom dem die Piste gut im Blick ist.

Während es im Zauchenseehof belebt zugeht, urlaubt man im unterirdisch mit dem Familienhotel verbundenen und von Michael und seiner Frau Barbara Walchhofer persönlich geführtem Hotel Zentral durchaus exquisit, was sich natürlich auch kulinarisch und im Weinkeller positiv niederschlägt. Da passt dazu, dass in der zum Hotel gehörigen belebten Schirmbar um 20:00 Uhr Schluss ist – denn Dinner und ein weiterer sportlicher Tag stehen an.