Achensee

Skigebiet
Achensee
6215
Achensee
Tirol

47.512050721292, 11.698620671643

Sportarten
Langlaufen
Rodeln
Schneeschuhwandern
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Pisten von 930 bis 1.870 Meter Seehöhe
Gesamt 53 km
Leicht 16 km
Mittel 30 km
Schwer 7 km
Information
Tiefschnee: Ortovox Tourenlehrpfad Rofan, Skitour Rofanspitze – über Mauritzalm Hochleger, die Rampe Grubastieg zum Startpunkt Grubascharte (2.012 hm). Nach einer Querung zum Gipfelaufschwung hochalpine Abfahrt bis ins Tal.
Toptipp
11.01. - 13.01.2019: Splitboard Festival
24.02.2019: Achensee 3-Täler-Lauf
11.03. - 16.03.2019: Achensee Ballontage
Lifte
Gesamtzahl: 30 (inkl. Föderbänder + Babylifte)
Stundenkapazität: 13.540 Personen
Skigebiete
Christlum (Achenkirch), Karwendelbahn, Planberg- und Wiesenlife (Pertisau), Rofan (Maurach), Rofanlifte (Steinberg)
Tourismusbüro
Karwendel-Bergbahn, Tel.: +43 (0)52 43 / 53 26,
Planberg/Wiesenlifte, Tel.: +43 (0)52 43 / 53 63-63
Achensee Tourismus, Tel.: +43 (59) / 53 00-0
Auskunftstelefon
Hochalmlifte Christlum, Tel.: +43 (0)52 46 / 63 00,
Rofanseilbahn, Tel.: +43 (0)52 43 / 52 92
Besonderheiten
Schneeschuhwandertour von Pertisau zur Rodlhütte. Snowkite, Langlauf ohne Handicap für Rollifahrer, 5 beleuchtete Rodelbahnen. Skyglider „AirRofan“, Bagjump Pertisau.
Preise
Tageskarte: Erw. ab Euro 23,- bis 45,- / Kinder Euro 15,- bis 23,-
6 Tage Hochsaison: Erw. Euro 130,- bis 188,- / Kinder Euro 84,- bis 108,-
Christlum am teuersten, Kleinkinder frei, Christlum Familientageskarten!
Loipen
Gesamt 213,5 km
Classic 110,5km
Skating 103 km

Achensee
Tirols Fjordlandschaft

Drei mittelgroße Skigebiete ab 1.000 Meter Seehöhe die unterschiedlichen Ansprüchen gerecht werden. Dazu noch ein paar kleinere Schlepplifte zwischen den teils schroffen Bergen des Rofan – alles zusammen bildet ein abgeschlossenes, doch leicht erreichbares Winterziel. „Seehöhe“ ist im Falle des Achensees die pure Wahrheit. Der Fjordsee verbreitet dabei oft frostige Temperaturen, was zur mentalen Verbindung mit nördlicheren Regionen beiträgt. Aber es ist nicht minder das sportliche Ambiente, das passt. Sommer wie Winter sind hier Sportextremisten zu bewundern, die sich bevorzugt in Ausdauersportarten messen. Oder zu Silvester in den See springen. Da kann man nur staunend zusehen. Sonst steht auch beim Gast Aktivität im Vordergrund. Fünf Orte zählen zur Region: Steinberg und das schon im Inntal befindliche Wiesing liegen abseits. Das Interesse konzentriert sich auf Achenkirch, Maurach und Pertisau, wo auch die meisten und komfortabelsten Hotels zu finden sind. Denn im Vordergrund steht die ausgezeichnete Hotellerie, die Wintersportorte selbst dürfen sich mit den Attributen überschaubar und – anders als im Hochsommer – ruhig schmücken. Die Ortsteile liegen teilweise weit auseinander. So stehen in Achenkirch um die Kirche kaum Häuser, vielmehr hat sich bei der Talstation des Christlum-Skigebiets schon ein zweites Zentrum gebildet. Noch recht neu ist der Ortovox Tourenlehrpfad Rofan in Maurach. An sieben Stationen wird über korrektes alpines Verhalten und den Umgang mit LVS-Gerät, Schaufel und Sonde informiert. Er zielt nicht nur auf Skitourengeher ab, sondern auch auf Schneeschuhwanderer. Auf rund 2 km, 200 Höhenmetern und mit 7 großen Schautafeln bewegt man sich auf sicheren Pfaden durchs Rofan.

Die Christlum bietet die größte Auswahl unter den drei Skigebieten. Anfängertaugliche gleichmäßige Pisten bestimmen das Bild und erweisen sich als ideal für Familien mit jüngeren Kindern. Fast unauffällig schmuggeln sich im Gföllalmgraben zwei durchaus „schwarze“ Schneisen ein. Halfpipe, Boardercross und die beleuchtete Rodelbahn komplettieren die Christlum. Von Pertisau aus schwebt man mit der Karwendel Bergbahn auf den Zwölferkopf, die Abfahrten führen etwas versteckt weit außen über Skiwege zu Tal. Oben können im eher leichten Gelände Schlepplifte genutzt werden.

Für abenteuerlichen Fun steht die Rofanseilbahn von Maurach. Dort gibt’s nicht nur einige Pisten und Wanderwege, sondern auch den Skyglider „AirRofan“ an der Bergstation. Wie von Adlerschwingen getragen fällt der Blick ins Tal, während man 200 Meter in die Höhe Richtung Gschöllkopf gezogen wird. Mit 85 km/h geht’s dann eiligst retour. Action verspricht auch die Snowkiteschule. Um sich richtig auszupowern, greift man eher zu Langlaufskiern. Die Loipen bis hinauf ins beschauliche Steinberg sind top. Für barrierefreien Langlauf wurde die Beschilderung entsprechend präparierter Loipen mit Schlittenlanglauf-Aufklebern ergänzt.

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