Frei nach dem Motto „Lasst den Pulverschnee stauben!“ wurden die heurigen Freeride-Modelle in zwei Kategorien getestet.

In Heiligenblut nahmen Mitglieder der örtlichen Skiclubs die Freeride-Modelle des heurigen Winters unter die Lupe. Getestet wurden Skier mit weniger als 10 cm unter der Bindung, die auch auf Pisten leidlich funktionieren, sowie die breiteren echten Powder-Ski, wobei das Modell mit 114 mm unter der Bindung bei den Testern am besten ankam. Den Snowstyle of the Year gab es für den Blizzard Rustler 9.

BLIZZARD RUSTLER 11 (WIDE)
Radius: 20,5 m, Sidecut: 142-114-132
Empfohlener VK-Preis (ohne Bindung): € 800,-
Testnote: sehr gut, Mittelwert: 44,6
Eine Empfehlung für absolute Freeride-Junkies. Mit einer Mittelbreite von 114 Millimetern tobt man sich damit in hüfthohem Pulverschnee aus, ist aber auch im zerfahrenen Gelände glücklich. Jedoch ist ein gewisses technisches Können vorausgesetzt.

ELAN RIPSTICK 108 (WIDE)
Radius: 21,3 m, Sidecut: 143-108-124
Empfohlener VK-Preis (ohne Bindung): € 949,95
Testnote: sehr gut, Mittelwert: 44,6
Begeistert mit Vielseitigkeit, dynamischem Fahrverhalten und starkem Auftrieb im Powder. Auch bei hohem Tempo laufruhig.

VÖLKL MANTRA M7
Radius: 17,9 m, Sidecut: 139-96-121
Empfohlener VK-Preis (ohne Bindung): € 850,-
Testnote: ausgezeichnet, Mittelwert: 47,25
Bestbewertet – speziell das Damen-Modell ist ein echtes Allround-Talent.

BLIZZARD RUSTLER 9
Radius: 18 m (Men) / 17 m (Ladies)
Sidecut: 131,5-96-121
Testnote: sehr gut, Mittelwert: 43,7
Optisch top, überzeugt dieses Modell mit seinen Fahreigenschaften. Besonders seine Laufruhe bei langen Schwüngen auf der Piste stechen hervor. Im Gelände zeigt er sich wendig, zuverlässig und angenehm kontrollierbar.