SICHER + LEICHT = TEUER. Dieser Satz umreisst das Paradoxon eines risikoarmen Tourentags. Denn was der Mensch bei einer „richtigen“ Skitour – ein rascher abendlicher Aufstieg mit der Stirnlampe auf der Piste unterliegt anderen Kriterien – im Gelände im Rucksack unterbringen soll, ist beachtlich.

Airbag, Schaufel, Sonde, Wechselshirt, Wärmendes für die Abfahrt und nicht zuletzt Powerriegel sowie ausreichend Getränke. Für die Wasserzufuhr werden oft Kunststoffsäcke mit Schläuchen in den Rucksack eingebaut. Vielen ist das zu unhygienisch, denn gerade wer nicht zu reinem Wasser, sondern etwa Elektrolytgetränken greift, befürchtet Schimmelbildung. Daher gibt es inzwischen Adapter, die auf genormte PET-Verschlüsse und Sigg-Flaschen
passen. Oder man legt die Kunststoffsäcke über Nacht ins Tiefkühlfach.

EINFACHER DURCH E-SKI? Jedenfalls muss vom Ski bis zum Rucksack und den darin enthaltenen Utensilien alles möglichst leicht gebaut sein. Denn wie kommt der Wintersportler auf Touren? In der Regel trotz Kälte schwitzend. Nach langjähriger Entwicklung wird nun eine Idee serientauglich, die den Aufstieg erleichtern soll: Der elektrische Hilfsmotor für den Tourengeher. Die Grundidee ist einfach: Man bringt die Skifelle mittels Motor in Bewegung. Die technische Lösung hat nun E-skimo mit zwei extra Rollen gefunden.

Während etwa das Start-up von Elec.Ski auf eine überall montierbare Raupenlösung setzt. Allerdings beides mit dem Nachteil zusätzliches Gewicht mitschleppen zu müssen – auch bergab.

Im wahrsten Sinne des Wortes lebenswichtig ist, in die entsprechende Sicherheits-Ausrüstung zu investieren. Während etwa Harscheisen nur für ausgesprochene Gipfelstürmer notwendig sein werden, sind andere Produkte für jeden Tourengeher essenziell.

Am Beginn gilt die grundsätzliche Unterscheidung: Wer Höhenmeter möglichst schnell bewältigen will, wird aufs Gewicht schauen. Wem es in erster Linie um Powder-Genuss geht, wird alles der Sicherheit unterordnen, breitere Ski und für Abfahrten geeignetes Schuhwerk wählen.