SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental

SkiWelt Wilder Kaiser – Brixental
Dorf 84
6306
Söll
Tirol

47.5031743, 12.1908099

Sportarten
Freeride
Langlaufen
Nachtrodeln
Nachtski
Rodeln
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Pisten von 620 bis 1.957 Meter Seehöhe
Gesamt 288 km / Leicht 126 km / Mittel 126 km / Schwer (inkl. Skirouten) 35 km
Die steilste Piste: Alpseite Nr. 112 mit 80% Gefälle
Information
Tiefschnee: Scheffau: Moderer Brandstadl - Talstation. Söll: „Black Pipe“ bis zu 80% Gefälle. Ellmau: „White Kögl“ – unpräparierte Abfahrt von der Köglbahn (Nr. 97).
Toptipp
07.12. - 08.12., 13.12./15.12.2019: Winteropening Partywochenenden
09.12. - 26.01.2020: Pistenparty Wochen
07.03. - 29.03.2020: Skihüttengaudi Wochen
Lifte
Gesamtzahl: 90
Stundenkapazität: ca. 150.000 Personen
Skigebiete
SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental mit Ellmau-Going, Scheffau, Söll, Hopfgarten-Itter-Kelchsau, Brixen im Thale, Westendorf
Auskunftstelefon
Tel.: +43 (0)53 33 / 400 (SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental)
Besonderheiten
ALPENIGLU® Dorf, 3 Funparks, Erlebnispisten, 3 beleuchtete Rodelbahnen, Österreichs größtes Nachtskigebiet, Rennstrecken, Skimoviestrecken.
Preise
Tageskarte (Erw/J/Kd) Euro 55,50 / 41,50 / 28,-
6-Tage-Pass (Erw/J/Kd) Euro 274,50 / 206,- / 137,50
Ermäßigungen: Kindertarif Jg. 2005 - 2014, Kinder ab Jahrgang 2015 fahren frei. Jugendtarif Jg. 2002 - 2004. Ab 12.01.2021: Herren dienstags, Damen mittwochs zum Jugendtarif. 05.12. - 18.12.2020, 20.03. - 11.04.2021: Kinder bis 15 J. mit zahlendem Elterteil ab 3-Tage-Pass frei. Jungfamilienkarte für alle Eltern mit Kleinkindern bis 3 Jahre (Jg. 2017). 137,10 km
Loipen
196,5 km Höhenloipe Hochbrixen 4 km, Nachtloipe Scheffau 2 km
Skigebiet

SkiWelt Wilder Kaiser
Unterwegs im "irrsinnigen" Liftgeflecht

Mehr geht nicht mehr. Sollte man angesichts von 284 Kilometern an Pisten und Skirouten meinen. Doch in der SkiWelt Wilder Kaiser sind es gleich mehrere Großprojekte, die anstehen. Die Salvistabahn (Itter) dient noch ihr letztes Jahr ab, doch in Westendorf fließen 15,5 Millionen Euro in die 8er-Sesselbahn Fleiding. Sitzheizung und Bubble sind dabei schon eine Selbstverständlichkeit. Und auf der Bergstation gibt's eine neue Panoramaterrasse. Gleicher Betrag, ähnlicher Lift, gilt für Brixen im Thale, wo statt des 4er-Sessellifts die neue Zinsbergbahn das Erlebnis steigert. Wobei hier als erste Kombibahn der Kitzbüheler Alpen abwechselnd 8er-Sessel und 10er-Gondeln gehängt sind. Damit ist nach einem Jahr, in das hauptsächlich der Schneesicherheit höchstes Augenmerk gesetzt wurde, auch am Weg nach oben vieles neu. Hoch liegt die Region ja nicht gerade, doch Hopfgarten, Söll, Scheffau und Ellmau kommen dank der Schneekanonen gut über die Runden.

Als „irrsinnig groß“ bezeichnet sich die SkiWelt Wilder Kaiser - Brixental gerne selbst. Durchaus zu Recht, denn nirgendwo sonst gibt es ein so dicht gewobenes Netz an Aufstiegshilfen und gleich 21 Talabfahrten. Befahren werden Grasberge, als Namensspender bildet der majestätische Wilde Kaiser nur die Kulisse. Am riesigen Pistennetz lässt sich wenig bemängeln. Es ist breit, bestens gepflegt, als einziges Manko fehlt vielleicht ein wenig die absolute Herausforderung für den Topskifahrer. Die Talorte vom durch den Stanglwirt berühmten Going über Ellmau, Scheffau und Söll bis nach Itter sind von Hotels und Landwirtschaft gleichermaßen geprägt. Die Talböden, speziell Ellmau und Söll, erfreuen durch in der Regel in gutem Zustand befindliche Loipen. Nicht nur beim alljährlichen Massenereignis „Koasalauf“. Einzige Hürde für ungetrübte Skitage kann in manchen Jahren die Temperatur sein. Denn der höchste erschlossene Gipfel, die Hohe Salve, erreicht nur 1.829 Meter. Wenn die Schneekanonen ihren Dienst versagen, dann bei den Südhängen oberhalb von Brixen im Thale, die dann vorzeitig ergrünen. Aber auch von dort kann man einerseits auf die Nord- und Westhänge schaukeln, andererseits geht es hoch über die neue Ortsumfahrung in das Westendorfer Skigebiet von Choralpe und Gampenkogel.

Die beliebteste „Aufschlagstelle“ ist speziell für Tagesgäste Scheffau, wovon riesige Parkplätze zeugen. In wenigen Minuten ist mit dem Brandstadl der zentralste Punkt der Skiwelt erreicht. Und viel Spaß macht es dort, außer während der morgendlichen Rush-hour, umgehend wieder etwa über die Route 63 ins Tal zu düsen. Zweite „Haupteinflugschneise“ ist der direkte Weg von Söll auf die Hohe Salve, doch auch von Hopfgarten, wo die längste Talabfahrt wartet, ist der Gipfel schnell erreicht. Einzelne Abfahrten hervorzuheben fällt dabei ebenso schwer, wie einzelne der 70 überwiegend urigen, jedenfalls fast immer in der Hand einheimischer Familien befindlichen Ski- und Berghütten.

Bei den fehlenden sportlichen Herausforderungen hat sich das Bild gewandelt: Söll hat die „Black Pipe“, eine bis zu 80 Prozent steile Freeride Strecke von der Hohen Salve. Als steilste Piste hat durch neue Streckenführung nun Alpseite Nr. 112 (Westendorf) „Black Eagle“ in Söll abgelöst. Hinzu kommt „Red Viper“, eine Ski- und Boardercrossline mit Zeitmessung und Videos.

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