Sölden im Ötztal

Sölden im Ötztal
6450
Sölden
Tirol

46.9654937, 11.0076232

Sportarten
Freeride
Langlaufen
Nachtrodeln
Nachtski
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Pisten von 1.350 bis 3.340 Meter Seehöhe
Gesamt 144 km / Leicht 70 km / Mittel 45 km / Schwer 29 km
Die steilste Piste: „Rotes Kar“ 65,14 % Gefälle, Piste 31
Information
Freeride: Gaislachkogl Abfahrten 1.000 - 1.500 hm + Giggijoch Abfahrten 500 - 1.000 hm, Skitour Venter Runde, Rotkogllift Ausstieg, Giggijoch - Polltal.
Toptipp
29.01. - 31.01.2021: Vertical on Ice
08.04. - 09.04.2021: Electric Mountain Festival
Lifte
Gesamtzahl: 31
Stundenkapazität: 65.500 Personen
Skigebiete
Skigebiet Sölden mit Giggijoch, Gaislachkogl, Rettenbach- & Tiefenbachgletscher
Tourismusbüro
Ötztal Tourismus, 6450 Sölden, Tel.: +43 (0)57 200 200
Auskunftstelefon
Bergbahnen, Tel.: +43 (0)52 54 / 508-0
Besonderheiten
007 Elements am Gaislachkogel (ab 6-Tage-Skipass Snowpark + Funslope Sölden, BMW BIG3-Aussichts-Plattformen, Summit-Dinner IceQ, Nachtskilauf, Adrenalin Cup, Rodelbahn mittwochs 18.00 - 21.00 Uhr beleuchtet.
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 62,- / 49,50 / 34,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 343,50 / 274,50 / 189,-
Ermäßigungen: Bis zu 20 % Ermäßigung für Online-Tickets (Dynamic Pricing: Je nach Kaufzeitpunkt), Snow Kids (2013 - 2016): 2,- Euro pro Tag, Kinder (2006 - 2012), Jugend (2001 - 2005), Senioren erst ab 80plus = Kindertarif.
Loipen
Gesamt 12 km, Classic 6 km, Skating 6 km
Skigebiet

Sölden im Ötztal
Dynamisch auch beim Preis

Sportliches Spektakel, dafür steht Sölden in vielerlei Hinsicht. Für den wahren Skifan gilt das alljährlich beim Weltcupstart, wenn Damen und Herren im Riesenslalom ihre ersten Weltcuppunkte der Schneesaison vor tausenden Zuschauern auskämpfen. Doch dieses Passiverlebnis ist eher die Ausnahme. Wunderbar, dass das Hauptaugenmerk weiterhin auf herausragenden Bergbahnen bleibt, mit denen das tolle Terrain genutzt werden kann. Wie etwa am Gaislachkogel, dem 3.000er der direkt vom Ortszentrum in zwei Etappen mit der weltweit leistungsstärksten 10er-Einseil-Umlaufbahn zu erreichen ist. Wie auch bei der Gaislachkoglbahn und dem Gourmetrestaurant IceQ am Gipfel sorgte Architekt Johann Obermoser für extravagante Architektur. Im Vorjahr wurde dann als in doppeltem Sinne Höhepunkt das 007 Elements am Gaislachkogl eröffnet. Über 100.000 Besucher hat die Installation schon staunen lassen. Sie konzentriert sich nicht ausschließlich auf Spectre und jene Szenen, die in Sölden gedreht wurden. Aber nicht vergessen: Warm angezogen bleiben, das 007 Elements ist ungeheizt! Ohnehin ist der IceQ an der Gaislachkogel Bergstation als gläsernes Design-Restaurant ein Eyecatcher, der durch eine direkte Hängebrücke mit dem Berggipfel verbunden ist. Genussskifahrer können ihren Skitag in der Lounge (jeweils 40 Plätze innen und außen) kulinarisch aufpeppen. Hinauf kommt man mit einer 3S-Bahn, die Stürmen bis 100 km/h trotzen kann.

Der Gaislachkogl ist auch sonst der markanteste Beleg, dass Sölden weit mehr zu bieten hat, als Rettenbach- und Tiefenbachferner. Wobei der meistbefahrene Teil des Skigebiets Sölden bisher ausgeklammert blieb: Der Bereich Giggijoch. Auf dieser Seite ist mit Hochsölden auch ein exklusives Hoteldorf auf 2.083 Meter entstanden, das seit dem Vorjahr mit dem komfortablen „D-Liner“ von Doppelmayr (10er-Kabinen) angebunden ist.

Von Sölden aus ist das Giggijochgebiet extrem kapazitätsstark vom Ortsanfang erreichbar. Es ist für viele der Tagesskifahrer der gängigste Weg ins Skigebiet. Dass dann im Anschluss an die Gondel am Giggijoch bei den Sesselliften manchmal längere Wartezeiten entstehen können – speziell bei Start des Skischulbetriebs – ist ein kleiner Nachteil. Übrigens besser den rechten Sessellift benutzen. Den Berg zeichnen insgesamt weite, familienfreundliche Hänge aus, doch auch der Snowpark und mehrere Race-Strecken sind hier zu finden. Richtung Rettenbachtal sind die Buckelpiste und die Freerideroute.

Der Dreitausender begeistert durch den vielleicht größten Höhenunterschied, der auf einer österreichischen Abfahrt ohne Ziehwege, also „in einem Zug“ bewältigt werden kann. Wenn man kann. Denn natürlich verlangen 1.700 Höhenmeter auch ordentlich Kraft ab. Um so mehr, als diese Fahrt meist den Tagesabschluss bildet. Natürlich kann man auch ab der Plattform Schwarze Schneid (3.340 m) 1.970 Höhenmeter respektive 15 Kilometer ins Tal kurven, doch ist der Abschnitt vom Gletscherparkplatz bis zur Mautstelle wenig attraktiv. Wobei dieser traumhafte Skiberg nicht nur endlose Abfahrten und Pisten unterschiedlichster Schwierigkeitsgrade bietet.

Es sind gerade manche Rinnen, die Skifreaks noch aus der Reserve locken. Die Begleitung eines Skilehrers sei hier angeraten. Doch selbst diese kennen nicht jeden Stein, der sich unter einer zu Saisonbeginn noch dünnen Schneedecke versteckt, wie sich im Selbstversuch zeigte. Wer doch lieber auf der Piste bleibt, erfreut sich an der noch neuen Wasserkarbahn. Durch die Verlegung der Talstation wurde die schwarze Abfahrt auf knapp eineinhalb Kilometer verlängert. Die herausragenden Qualitäten des pisten- und lifttechnisch verbundenen Gletschers sind im Kapitel „Gletscher“ verewigt.

https://www.soelden.com/

Top Tipps