SILVRETTA MONTAFON - NOVA, HOCHJOCH, GARGELLEN, GOLM, KRISTBERG

Skigebiet
SILVRETTA MONTAFON - NOVA, HOCHJOCH, GARGELLEN, GOLM, KRISTBERG
6774
Tschagguns
Vorarlberg

47.0789592, 9.9215474

Sportarten
Freeride
Langlaufen
Nachtrodeln
Nachtski
Rodeln
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Pisten von 650 bis 2.400 Meter Seehöhe
Gesamt 230 km
Leicht 99 km
Mittel 64 km
Schwierig 12 km
Routen 55 km
Information
Varianten: Gipfelsturm Zamangspitze, Nidla Variantenabfahrt. Freeride Safety Check.
Toptipp
16.02.2019: Open Faces
23.03.2019: DJ Ötzi
06.04.2019: La Brass Banda
Lifte
Gesamtzahl: 59
Stundenkapazität: ca. 100.000 Personen
Skigebiete
Montafon im Einzelnen: Silvretta Montafon, Golm, Gargellen, Silvretta Bielerhöhe, Kristberg
Verleih Skiausrüstung
31
Skischulen
17
Tourismusbüro
Montafon Tourismus GmbH, Montafonerstraße 21, 6780 Schruns, Tel.: +43(0)55 56 / 50 66 86
Auskunftstelefon
Silvretta Montafon, Tel.: +43 55 57 / 63 00
Gargellen, Tel.: +43 55 57 / 63 10
Golm, Tel.: +43 55 56 / 70 10
Besonderheiten
Die steilste Piste: Black Scorpion 80 % Gefälle
3 Funparks, darunter Funzone Montafon mit Snowpark und Freeride Cross, 2 Nachtrodelbahnen (Brunellawirt!), Alpine-Coaster-Golm, Silvretta- und Madrisa-Rundtour. Frühmorgens: Hochjoch Totale (Mittwoch, 7.20 Uhr Grasjochbahn)
Preise
Tageskarte (HS/Erw/Kd/S): Euro 54,- / 31,10 / Senioren: 51,50
6-Tages-Pass (HS Erw/Kd): Euro 258,- / 148,- / Senioren: 245,-
Bambini bis inkl. Jg. 2013, Kinder bis inkl. Jg. 2000, Senioren ab Jg. 1954
Loipen
Gesamt 109,4 km
Classic 82,9 km
Skating 26,5 km

Montafon
(Glanz)volles Winterprogramm

Wie eine Perlenkette liegen sie im lange Zeit sanft ansteigenden Tal: Zuerst beschauliche Klassiker wie Schruns-Tschagguns, mit dem Hochjoch und dem „Gupf“ Golm an dessen abgewandter Seite sich eine der steilsten Abfahrten Österreichs befindet. Nach einigen Kilometern folgt die Schlüsselstelle St. Gallenkirch, wo sich das bis dahin sanft ansteigende Tal teilt und steiler wird. Rechts geht es hinauf nach Gargellen, hält man sich in St. Gallenkirch links geht es über Gaschurn Richtung Silvretta. Wobei hinter dem Ort im Winter für Autos Schluss ist. Bei St. Gallenkirch fährt man unter der vorläufig letzten großen lifttechnischen Erschließung durch: Von hier aus hat man die Wahl. Entweder ins früher nur von Schruns erreichbare Hochjoch-Gebiet oder in das weite Pistenrund der Silvretta Nova. Als bereits 60. Doppelmayr-Lift ersetzt diesen Winter die 6er-Sesselbahn Jöchle zwei alte Schlepplifte. Neu ist diesen Winter auch das Gebäude anstelle der alten Talstation Versettla mit Bar, Terrasse und Sportshop.

Jedes der Skigebiete sorgt für mehr als nur ein Tagesprogramm. Nova ist dabei eines der vom Ablauf am besten erschlossenen Skizentren der Alpen. Von Gaschurn und St. Gallenkirch führen leistungsstarke Bahnen nach oben, in deren Mitte macht sich die magnetische Senke der Alpe Nova breit. Fahren wir auf die Alpe Nova, so wartet retour ein oft beinharter Steilhang im sonst mittelschweren Gelände. Skifahrerisch bietet die Schwarzköpfle-Route, ein weit offenes Gelände, wobei durch einzelne Tröge die Schneeverhältnisse punktuell stark variieren können.

Gargellen ist für Könner während eines mehrtägigen Aufenthalts eine wertvolle Alternative. Bei entsprechender Lawinensicherheit lockt der Madrisa-Steilhang, noch besser aber man fährt ins „Täli“, wo einst eine verheerende Lawine ihren Ausgang nahm. Heute wird bei der geringsten Gefahr abgesperrt.

Als sanft - lieblicher Kontrast öffnet sich hinter Bludenz der Eingang ins Montafon. So ist auch Schruns-Tschagguns mehr als nur ein Wintersportzentrum. Man sieht es schon an den rätoromanischen Ortskernen – und der möglichen Anreise mit dem Bähnle. Skifahrer kaufen am besten den einheitlichen Liftpass, um zumindest ab und zu in das hintere Montafon vorzudringen. Rund um Schruns und Tschagguns kommen klingelnde Pferdefuhrwerke entgegen, andernorts beleben Wanderer mit Hunden den Winterwanderweg zur Lindauer Hütte, wieder andere nutzen die Strecke unter den Drei Türmen zu einer endlosen Rodelfahrt. Zweites traditionsreiches Skigebiet war das Hochjoch, dessen eher unorthodoxe Erschließung von Schruns und Silbertal erst mit dem Anschluss über St. Gallenkirch eine runde Sache wurde. Von dort aus startet jeden Mittwoch, wenn die Bergspitzen schüchtern erröten, die „Hochjoch Totale“ zum genussvollen Morgensport.

Tourismusverband: https://www.montafon.at