Saalbach-Hinterglemm-Leogang + Fieberbrunn

Saalbach-Hinterglemm-Leogang + Fieberbrunn
5753
Saalbach
Salzburg

47.3919414, 12.6415585

Sportarten
Freeride
Langlaufen
Rodeln
Schneeschuhwandern
Skating
Skifahren
Snowboarden
Pisten
Pisten von 840 bis 2.096 Meter Seehöhe
Gesamt 270 km / Leicht 140 km / Mittel 112 km / Schwer 18 km
Die steilste Piste: Zwölfer-Nord mit Einfahrt von 39 Grad, 81% Gefälle
Information
Tiefschnee: Freeride Park L6 Muldenbahn kombiniert Snowpark und Freeride. Info-Point, ein eigens entwickeltes Schneeinformations- und Lawinenwarnsystem.
Lifte
Gesamtanzahl: 70
Stundenkapazität: 138.000 Personen
Skigebiete
Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn (Liftpässe auch für Kaprun-Zell am See - SkiAlpinCard)
Tourismusbüro
Saalbach, Hinterglemm, 5753 Saalbach, Tel.: +43 (0)65 41 / 68 00-68,
Saalfelden, Leogang, 5771 Leogang, Tel.: +43 (0)65 82 / 70 660,
Tourismusverband Pillerseetal-Fieberbrunn, Tel.: +43 (0)53 54 / 56 304
Auskunftstelefon
Saalbach, Tel.: +43 (0)65 41 / 62 71-0, Hinterglemm, Tel.: +43 (0)65 41 / 63 21-0,
Leogang-Asitz, Tel.: +43 (0)65 83 / 82 19-0, Fieberbrunn, Tel.: +43 (0)53 54 / 56 333-0
Besonderheiten
Funslope (2x), Snow Trail, Speed Strecke (3x), BMW Skimovie (3x), Snow Park (4x), Flutlicht Piste (2x), 6 Rodelbahnen im gesamten Gebiet, 2 beleuchtet. Snow Trails, Snowtubing, Snap Shot (3x). Timoks Alpine Coaster Baumzipfelweg im Talschluss Hinterglemm, Flying Fox XXL in Leogang. Moderne Pistenleitsystem.
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 58,50 / 43,50 / 29,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 292,- / 219,- / 146,-
Ermäßigungen: Power of Zehn: Für alle unter 19 Jahren (Jg. 2002 - 2014) jeden Samstag nur Euro 10,-; Kleinkinder (bis Jg. 2015) fahren mit der MiniAlpini Karte gratis. Jugend: Jg 2002 - 2004
Loipen
Gesamt 362 km (gesamte Region), inkl. Hochfilzen. Davon 2 km Höhenloipe Reiterkogel
Skigebiet

Saalbach-Hinterglemm-Leogang + Fieberbrunn
Sicher durch den Circus navigieren

Skifahrerisch in idealer Höhenlage bewegt man sich hier und kann den Charme dieses Skigebiets zwischen 1.000 bis 2.000 Metern voll genießen. Weil die Lifte immer schneller werden, ist schon in normalen Jahren kaum mehr ein Gedränge beim Anstellen festzustellen. So schafft man Abfahrtskilometer, die in Zeiten der Schulskikurse, die so gut wie jeder Österreicher irgendwann im Glemmtal zugebracht hat, undenkbar waren. Die Pisten sind überwiegend mittlerem Fahrkönnen angepasst, der „Circus“ zeichnet sich in erster Linie durch seine absolute Langstrecke aus. Da ist es hilfreich, dass immer schnellere Bahnen dazu beitragen, die Fülle an Möglichkeiten auch nutzen zu können. Zuletzt wurde auf diesem Gebiet der steile Zwölferkogel in neue Dimensionen gehoben: Die 10er-Kabinen können in zwei Etappen bis zu 3.500 Personen in der Stunde nach oben schaufeln. Einzelsitze mit Sitzheizung und der Innenköcher sorgen für Komfort. Für die Absicherung der Pistenqualität sorgt der Beschneiungsteich auf der Hochalm. Ein weiterer Megateich mit 230.000 m³ entsteht bis zur nächsten Saison im Bereich Rosswald. Bereits erste Vorboten für die alpinen Skiweltmeisterschaften 2025, die Saalbach zugesprochen wurden.

Verirren könnte man sich bei einem derartig weitläufigen Pistenrund leicht. Theoretisch und seit dem wertvollen Zusammenschluss mit dem Tiroler Fieberbrunn, manchmal auch praktisch. Damit dem nicht mehr so ist, wurde vorigen Winter ein neues Pistenleitsystem eingeführt: Zehn alphanumerische Zonen, drei Farben für die Schwierigkeitsgrade, eine weitere für Sicherheit/Gefahren, ergänzt durch Detailpanoramakarten ohne Verzerrung, Info Portale an den Einstiegsbereichen, LED-Anzeigen für den Lifte-/Pistenstatus sind die Zutaten einer optimierten Orientierung. Um die Sache weiter zu perfektionieren können wir ab diesen Winter die neuartige Orientierungs-App „Alpin Card Navigator“ auf unser Smartphone laden, die einem im kompletten Bereich der Alpin-Card (siehe unten) das Leben weiter vereinfacht.

Unverwechselbar wären die Tiroler und Salzburger Berge ohnehin, würde man bei den Abfahrten nicht in einen Flow geraten. Fieberbrunn steht für das Kantige, vor allem in den obersten Freeride-Regionen. Während Saalbach-Hinterglemm traditionell der ideale Platz ist um den Skilauf zu erlernen. Was nicht heißen soll, dass es von Schattberg und Zwölferkogel nicht sehr fordernde Abfahrten sind. Schon vor ein paar Jahren ging die deutlich verstärkte untere Sektion der Schönleitenbahn in Betrieb. Eine Aufrüstung, die in Hinblick auf die Verbindung mit der Schmittenhöhe Zell am See erfolgte, die nun umgesetzt ist. Die Verbindung zur Schönleitenbahn erfolgt mit dem Skibusshuttle. Als Konsequenz dieser Verbindung wurde für diesen Winter auch das gemeinsame Skiticket SkiAlpinCard realisiert. Mit diesem Liftpass sind alle Anlagen von Fieberbrunn über Saalbach-Hinterglemm, Leogang, Zell am See bis nach Kaprun aufs Kitzsteinhorn zu nutzen.

Schon der Zusammenschluss mit Fieberbrunn vor vier Jahren brachte markante Vorzüge. Reger Verkehr herrscht manchmal auf der F14 Vierstadlalm. Knirschender Kantensound, ab und zu eine kleine Schneefontäne am Pistenrand. Wenige Meter unter dem Reiterkogel zweigt die Verbindungspiste ab. Erst ordentlich breit und immer wieder mit Steilstufen versehen, wird sie nach unten zu nur ein wenig enger. Hart präparierte 727 Meter fein kupierter Höhenunterschied, mit einer kleinen Variante als zusätzliche Herausforderung. Weil neue Skipisten seltener anzutreffen sind, als neue Seilbahnen, haben wahre Skifans diese knackige Zusatzpiste rasch begeistert angenommen. Die rund 200 Pistenkilometer des Salzburger Skicircus werden von etwa 90 auf Tiroler Seite ergänzt. Die TirolS besteht aus zwei Etappen. Die kürzere führt vom Pulvermacherscherm im neu erschlossenen Seitental hinauf zur Talstation Reckmoos Süd (Skigebiet Fieberbrunn), die längere auf Saalbacher Seite auf den Reiterkogel. In Fieberbrunn, wo die aufragende Stele SAALBACH den Alteingesessenen schon gewaltig irritiert, gondeln die gelben Gondeln direkt über das perfekt gelegene Austria Trend Alpine Resort, so wie sie in ihrem früheren Leben in Hannover das Gelände der Expo 2000 überspannten. Das Hotel ist jüngeren Datums und liegt unmittelbar auf der Skipiste. Ursprünglich sollte der Pisteneinstieg aus dem fortartigen Gebäude sogar über das Dach erfolgen, aus Kostengründen scheiterte der Architekt mit seinem spektakulären Ansinnen. Wenn der Schnee passt, dann lockt in Fieberbrunn häufig Tiefschnee. Nicht zufällig macht hier alljährlich die Freeride World Tour Station. Unterhalb der Gipfel von Lärchfilzkogel und Hochhörndlerspitze sind hier höchste Herausforderungen zu finden.

Zurück ins Herz des Skicircus Saalbach- Hinterglemm-Leogang: Oben am Reiterkogel angekommen wird rasch klar: Der Skicircus Saalbach- Hinterglemm, samt „Außenposition“ Leogang, kennt keine Atempause. Im Vorjahr wurde die obere Sektion des Bernkogel mit einer modernen 6er-Sesselbahn ausgestattet. Dort wurde der Snowtrail nun verlängert und bietet neue zusätzliche Elemente, wie einen Schneetunnel, High-Fives, Wellen, Schanzen und Steilkurven.

Leogangs Asitzbahnen sind alles, nur kein sanftes Anhängsel. Sie bieten überwiegend eher steile, oft knackige Talabfahrten nach Leogang. In Leogang ist der Einstieg in den Skicircus bei der Kralleralm mit den bequemen 10er-Gondeln der Steinbergbahn ist ebenfalls noch jung. Zuletzt kam die 4,7 km lange Steinbergpiste als zünftige Abfahrt hinzu! Denn kräftiger Föhn dezimiert im Nord- Süd-Tal oft rasant die weiße Auflage. Begibt man sich von Leogang oder Fieberbrunn auf Tour, sollte man früh starten. Die vollständige Runde ist nur bei guter Kondition und eher fern der stark frequentierten Wochenenden an einem Tag zu bewältigen. Will man die Asitzabfahrten mitnehmen, gilt das natürlich für alle Startpunkte. Inklusive Fieberbrunn wird das komplette Abfahren der Region wohl selbst für Leistungssportler fordernd.

Von Hinterglemm hat sich die morgendliche Auffahrt Schattberg-West im Hochwinter als optimal herauskristallisiert. Schon bis zum Ostgipfel liegen die Pisten teilweise in der Sonne. Und von dort weg präsentiert sich um diese Zeit die lange Jausernabfahrt nach Vorderglemm wunderbar. Zur Mittagszeit lassen sich die zwischen 1.000 und 2.000 Metern angesiedelten Hänge auf der Westseite des Tals schön erleben, ebenso wie die zahllosen Sonnenterrassen. Werden die Pisten zu weich, dann ist der Zwölferkogel angesagt. Grob kann das Glemmtal so geteilt werden: Die von Saalbach gesehene rechte Seite vereinigt die sanfteren Hänge. Ein Eindruck, der unter intensiver Sonnenbestrahlung noch verstärkt wird. Links, eher schattig, wartet die Sportabteilung, mit Schattberg-West als Highlight und schönen Tiefschneeabfahrten als Alternative. Sonnseitig sammeln die Jüngsten Erfahrung am Zauberteppich – und natürlich wird in der traditionsreichsten Schulskikursregion auch an die Teenies gedacht.

40 Hütten, die sich allein im bisherigen Skicircus Saalbach-Hinterglemm aufspüren lassen, bilden den gemütlichen Gegenpart zum aufregenden, auch beleuchteten Funpark im Zentrum und dem eher lautstarken Nachtleben. An Winteralternativen herrscht in der gesamten Region kein Mangel. So sind etwa die Rodelbahn mit der unverdorbenen, doch bis zuletzt rauchigen Pfefferalm-Hütte oder eine Schneeschuhwanderung zur Lindlingalm immer ein Erlebnis. Nicht sanft, doch dafür ausgesprochen spektakulär, rast man mit dem Flying Fox in Leogang über ein Tal. Im Winter heißt’s halt warm einpacken. Durch den Anschluss von Fieberbrunn ist nun auch das Biathlon- und Langlaufzentrum Hochfilzen teil der Show.

https://www.saalbach.com/de

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