Kaprun Kitzsteinhorn

Kaprun Kitzsteinhorn
5710
Kaprun
Salzburg

47.1833333, 12.6833333

Pisten
Pisten von 768 (Kaprun) bis 3.029 Meter Seehöhe
Gesamt 61 km / Leicht 29 km / Mittel 23 km / Schwer 9 km
Die steilste Piste: Black Mamba 63 % Gefälle
Information
Tiefschnee/ Freeride: 5 ausgeschilderte Freeride Routen, Guided Freeride Monday, Freeride Info Base mit Lawinensuchfeld und LVS-Checkpoint. 2 ausgeschilderte Skitouren: „Schneekönigin“ (474 hm) & „Eisbrecher“ (899 hm).
Toptipp
19.11. - 21.11.2021: Bergwelten Skitouren-Testival
Lifte
Gesamtzahl 23, 46.287 Personen
Skigebiete
Kaprun Kitzsteinhorn mit Maiskogel
Tourismusbüro
Zell am See-Kaprun, Tel.: +43 (0)65 42 / 770
Auskunftstelefon
Gletscherbahnen, Tel.: +43 (0)65 47 / 86 21
Besonderheiten
4 Snowparks mit Superpipe, „Eagle Line“ mit Steilkurven. Gipfelwelt 3000 mit Aussichtsplattform, Ice Camp. Skiline Höhenmeter, Speedcheck, Speedmovie. Alpine Coaster Kaprun.
Preise
Tageskarte (HS/Erw/J/Kd) Euro 60,50 / 45,- / 30,-
6-Tage-Pass (HS/Erw/J/Kd) Euro 302,- / 226,50 / 151,-
(Alpin Card gültig inkl. Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang-Fieberbrunn)
Kleinkinder (bis Jg. 2016) fahren mit der MiniAlpini Karte gratis. Jugend: Jg 2003 - 2005.
09.04. bis 18.04.2022: Kinder (bis Jg. 2006) gratis bei gleichzeitigem Kauf eines 4-Tages Skipasses eines Elternteils. Junior XPLORE CARD: Jeden Samstag zahlen Kinder und Jugendliche bis 19 J. für die Tageskarte nur Euro 13,-.
Loipen
Gletscherloipe auf 2.900 Meter Höhe: Rundkurs bis 1 km für klassisch und skaten gespurt.
Skigebiet

Kaprun Kitzsteinhorn
Verbindlichsten Dank, liebe 3K-K-onnection

Die Natur rückt dank der spektakulären 3K Kaprun-Kitzsteinhorn-Konnection bei der Auffahrt auf das Kitzsteinhorn immer mehr in den Fokus.Dafür sorgen die weiten Panoramafenster in der Gondel – und in einer ist sogar ein Teil des Bodens aus Glas. Doch auch schifahrerisch ist 3K-K ein Gewinn. Ab dem Tag, an dem die Pisten des Maiskogels geöffnet sind, endet der Gletscherskitag am Kitzsteinhorn erst, wenn die Bretteln unten in Kaprun abgeschnallt werden. Mit dem Kapruner Generationenprojekt wurden dabei gar keine neuen Pisten geschaffen, aber das gesamte Gebiet speziell aufgewertet. Dass Kaprun direkt mit dem Kitzsteinhorn verbunden ist, bringt nämlich nicht nur den wunderbaren, breiten Hang vom Maiskogel zum Abschluss, sondern schafft auch eine dritte Variante, um auf den Gletscher zu kommen. Sie ist besonders für in Kaprun Wohnende sehr zu empfehlen.

Schon in den Vorjahren wurde das Gletscherskigebiet erfolgreich neu designt. Dadurch sind die Pistenflächen am Kitzsteinhorn kaum mehr unterteilt. Seit die 8er-Schmiedingerbahn nicht nur den Wartestau am Schlepplift beendete, sondern auch für gewonnene Pistenflächen sorgte. Nun erwartet uns exzellentes, störungsfreies Carvingvergnügen. Diese extrem breiten Pisten sind das Ergebnis einer Politik, die vor einigen Jahren mit der Megainvestition in Gletscherjet 3 + 4 bereits Wirkung gezeigt hat. Dabei wurde das fürwitzig auf den Zeller See blickende Kitzsteinhorn schon vor fünf Jahrzehnten als erstes Gletscherskigebiet erschlossen. Aber zum Schifoan bleibt's für immer jung, um zwei Ambros-Titel zu kombinieren. Durch Gletscherjet 3 und 4, sowie dem neuen Sessellift kann nun fast überall genutzt werden, was das Gletscherrund so hergibt. Zusätzlich wurde mit dem Bahnenduett das ewige Eis ganzjährig direkter erreicht. Angenehme Begleiterscheinungen der Gondeln sind Schutz vor Wind und Wetter – und natürlich kürzere Auffahrtszeiten. Der Berg selbst bleibt ganz der gleiche, so wie der Ideenreichtum. Fad wird einem am Kitz ohnehin nie. Vor fünf Jahren wurde „Black Mamba“ am Gletscher losgelassen. Beim wendigen Tierchen handelt es sich in diesem Fall um die bis zu 63 Prozent steile, einen Kilometer lange schwarze Piste Nr. 14. Die Mamba ist schlank, oft hart, ergo recht bissig. Der Start liegt bei der Talstation der Kristallbahn. Zuletzt kam als sanfte Alternative die Eagle Line, eine moderne Funline mit Steilkurven, kleinen Sprüngen und speziellen Hindernissen hinzu.
Ein Highlight – auch für Ausflügler – bleibt die Bergstation Gletscherwelt 3000 samt Nationalpark-Kino und Aussichtsplattform. Freilich sind die dank neuer Beschneiungsanlagen top präparierten Pisten die Basis eines Skitages, doch das Highlight am Kitzsteinhorn sind die Freeride-Trails. X1, genannt „Ice Age“, ist so ein Fall, wo man ohne Markierung besser nicht hineinfahren würde. Doch die Gletscherbahnen Kaprun haben als herausragende Idee das Missing Link zwischen markierten Pisten beziehungsweise Skirouten und freiem Gelände gefunden. Das Ergebnis sind die fünf ausgeschilderten Freeride-Trails. samt Infobase. Sind die Trails geöffnet, besteht keine akute Spalten- und Lawinengefahr. Am besten startet man bei der Gipfelwelt 3000, dann mit dem Schrägaufzug hinunter, von dort – von oben gesehen rechts – startet „Ice Age“. Danach weiten sich anfangs sehr steile Tiefschneehänge. Sofern die Verhältnisse passen.